Das Taschen-Projekt Team ist für den Anfang komplett

In nur einem Monat haben wir für das Taschen-Projekt unglaublich viel auf die Beine gestellt: Wir haben uns kennengelernt, gemeinsam überlegt, was unser Social Business sein könnte, uns auf die Produktion von Taschen geeinigt, eine Nähmaschine gekauft, Schnitte und Modelle entworfen, uns auf die Verwendung von Reissäcken geeinigt und entsprechende Quellen für die Säcke aufgetrieben. Dann haben wir eine Spendenkampagne aufgesetzt, Kooperationen mit anderen Taschen-Produktionen und Geschäftsleuten initiiert, Vertriebswege aufgetan, ein Team von Näherinnen zusammengestellt, die Damen zum Training geschickt, erste Taschen genäht, Ernüchterung erfahren, eine Managerin eingestellt und schließlich eine Designerin gefunden, die uns hilft, die Produkte zu entwickeln und die Näherinnen zu trainieren.

Wir sind zwar noch ganz am Angang und an manchen Tagen geht es eher rückwärts als vorwärts aber heute ist uns ein weiterer Meilenstein gelungen. Wir haben endlich die richtige Person gefunden, die uns bei Produktentwicklung und Training speziell für Taschen hilft. Rishu kann super nähen, hat eine Ausbildung in Textildesign, ist leidenschaftliche Handarbeiterin und ebenfalls in einer persönlich schwierigen Situation. Wir können ihr mit einer Beschäftigung helfen und sie hilft uns. Sie ist genau die Richtige um auch die Damen in ihrem Kontext zu verstehen und sie entsprechend anzuleiten. Auch ein neues Teammitglied fürs Nähteam haben wir heute gefunden. Rita hat auch schon erste Erfahrung mit dem Nähen von Kurtas und scheint sehr gut ins Team zu passen. Damit sind wir fürs Erste komplett.

IMG_3978Prakriti und ich sind ganz begeistert als wir von unserem Besuch im HIV Krisenzentrum zurückkommen. Gemeinsam stimmen wir die nächsten Schritte ab und verabreden uns mit Rishu, der Designerin, für den nächsten Tag. Dann wollen wir gemeinsam über die Taschenentwürfe gehen und uns auf wenige Modelle einigen, die dann in Serie produziert werden können.

Abends gibt es dann den ersten Skype-Anruf im Hause Peperkorn und ich bekomme noch eine Email von Wiebke mit tollen Kontakten in Nepal und im Bereich Social Business. Ich bin sehr gespannt aufs Kennenlernen und freue mich über diese nette Unterstützung. Auch der Artikel für die Berliner Morgenpost, den Tanja über unsere Nepal-Erfahrungen schreibt, nimmt Formen an und wir sind mächtig stolz, bald mit dem Projekt in der Zeitung zu stehen. Das wird dann hoffentlich auch die Spendenkampagne noch einmal beflügeln.

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