Gestrandet in Nargakot

Gokul bringt mich am Morgen nach dem Frühstück mit dem Motorrad nach Nargakot. Im Vorfeld hatte ich mir ein Hotel mit einem spektakulären Blick aus dem Reiseführer für diesen kleinen Urlaub ausgesucht und Gokul hat für mich reserviert und den Preis verhandelt. Erst waren es 33 USD pro Nacht und nachdem wir bestätigen wollten waren es auf einmal 35 USD. Nepali Way eben…. egal, man gönnt ich ja sonst nichts.

Kurz frage ich noch, ob ich wohl meinen Schlafsack mitnehmen soll, aber der passt nicht mehr in meinen kleinen Tagesrucksack und alles andere ist auf dem Motorrad sehr unbequem für längere Fahrten. Gokul lacht und meint bei dem Preis behandeln die mich wie die Königin von England, da brauche ich bestimmt keinen Schlafsack. Tja, das war ein schwerer Fehler, wie ich in der ersten Nacht zitternd feststelle.

Die Fahrt nach Nargakot ist wunderschön und dauert ca. 1. Stunde. Wir verlassen das hektische und verdreckte Kathmandu und fahren durch Reisfelder und kleine Ortschaften und winden uns immer höher in die Berge. Nargakot liegt auf 2000 Metern und von hier aus kann man bei gutem Wetter die Bergkette des Himalaya sehen.IMG_3943 IMG_3937 Das Hotel sieht von aussen ganz nett aus. Dort angekommen ist der Preis leider schon wieder gestiegen und wir verbringen den Vormittag mit nervigen Preisverhandlungen und dann Milchtee trinkend, während wir auf das Zimmer warten, das angeblich noch geputzt werden muss. Oh mann, bei den Preisen müssen sie ihren Servicelevel aber deutlich erhöhen, wenn sie mit dem Hotel nicht untergehen wollen. Alles ungeschultes Personal, das auch nicht bis zur Nasenspitze weiterdenkt. Das Zimmer ist fürchterlich. Aber auch hier gilt Lage, Lage, Lage. Der Blick von der Terrasse und auch aus dem Zimmer ist unschlagbar. Leider fällt alle 2 Stunden der Strom aus und das Strom Aggregat steht gefühlt direkt neben meinem Zimmer und macht einen Krach wie ein Trecker bei laufendem Motor. OM!

IMG_3939 IMG_3938 Den Nachmittag verbringe ich spazierend im Wald und dann hänge ich noch ein bisschen im „End of the Universe Hotel“ ab, da es hier wesentlich gemütlicher ist und auch schnelles WLAN gibt. Tja, nächstes mal, so denke ich, miete ich mich hier ein.

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Durch die stockfinstere Nacht laufe ich zurück zum Hotel, esse zu Abend und gehe um 21 Uhr schlafen.

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