Grundlagen schaffen

Heute sind meine drei Mitbewohnerinnen abgereist. Das hat mir sozusagen ein Upgrade verschafft und ich bin von meinem Bett hinter der Couch im Wohnzimmer ins Schlafzimmer gezogen und habe mir das Beste der drei Betten ausgesucht ;-).

Den ganzen Nachmittag habe ich mich über die sturmfreie Bude gefreut. Jetzt, am Abend, finde ich es ganz schön langweilig und vermisse das Geplapper der anderen Mädels.

Am Vormittag habe ich mich in Gokuls Büro ausgetobt. Alles, was er mir erzählt hat und was wir gemeinsam erarbeitet haben, habe ich versucht zu strukturieren und auf Postern darzustellen. Jetzt ähnelt sein Büro eher einem war-room. Und so langsam nimmt alles Gestalt an.

Auf der Suche nach einer Idee für ein Social Business habe ich den ganzen Nachmittag mit Oliver hin und her überlegt.

Eine Stadttour durch Kathmandu, bei der wir einen Einblick hinter die Kulissen und in diverse soziale Projekte geben, könnte man sofort realisieren. Arbeitstitel: „inside Kathmandu- Social experience“.

Mit einer kleinen Start-Finanzierung könnten wir vielleicht auch eine Taschenproduktion aus Plastikmüll oder anderen recycelbaren Materialien starten. Hier würden wir das kopieren, was es in anderen Ländern bereits gibt. Hier vielleicht auch, aber ich habe es bis jetzt noch nicht so häufig gesehen. Auf jeden Fall sehe ich seit heute Nachmittag die Müllberge am Straßenrand in einem ganz anderen Licht ;-).

Für ein eher langfristiges Business hatten wir eine Logistikdienstleistung angedacht, also frühe Schritte des E-Commerce. Hier scheint es aber bereits erste Initiativen zu geben. Vielleicht müssen wir noch einmal neu überlegen.

Falls Ihr Kommentare oder weitere Ideen habt, dann ist das herzlich Willkommen! => Ideen-Tafel

Wenn morgen hoffentlich der Strom der Verwandtenbesuche abebbt, habe ich vielleicht eine Chance alle Ideen mit Gokul einmal durchzusprechen.

Ansonsten habe ich heute die Kinder der Familie beim Kniffel spielen haushoch geschlagen. Pädagogisch vielleicht nicht sehr wertvoll, aber mir hat es ein Riesenspaß gemacht. Ich weiß nicht wie lange ich schon kein Kniffel mehr gespielt habe. 20 Jahre? Wahrscheinlich länger ;-).

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